Die Reise beginnt
Alles ist vorbereitet – die Rücksitzbank umgeklappt, der Schlafsack geschnürrt, die dicke Decke eingepackt, die Isomatte ausgerollt und die Brotzeit geschmiert.
Nach der Routenplanung, die eine reine Fahrzeit von 9 Stunden und 750 km vorhersagt, geht es voller Aufregung und Spannung, ob das Motorrad in einem so guten Zustand ist damit ich es auch tatsächlich mitnehmen kann, nun los in Richtung Süden.
|| Schon am Morgen auf dem Weg in die Arbeit war mir klar, dass der Feierabend mehr als anstrengend werden wird. Aber die Freude über mein Vorhaben war größer als der Kraus vor der langen bevorstehenden Fahrt. Zuhause angekommen, noch mal in Gedanken alles durchgegangen. Habe ich alles was ich brauche? Habe ich die Fahrt und die Zeit gut berechnet? Hab ich einen Notfallplan? Und, ich habe mir bewusst gemacht, dass ich nicht mit Gewalt dieses Motorrad mitnehmen werde. Wenn irgendetwas nicht passt und dieses Motorrad doch nicht gut genug ist um es für diesen Preis zu kaufen und diese geplante Energie und Kosten hinein zu investieren, dann werde ich eben leer wieder zurück fahren – das habe ich mir ganz klar vorgenommen.
Nun also alle Vorbereitungen ins Auto gepackt und den Anhänger angedockt. Nach einem langen, intensiven Abschied von meiner Liebsten los auf die Autobahn und in einer hoffentlich nicht zu anstrengenden Fahrt, Kilometer für Kilometer dem Ziel entgegen.
Die ersten Kilometer sind noch einige Autos unterwegs – Berufsverkehr. Aber das wird sich im Halbstundentakt ändern und es werden immer weniger und weniger. Vor dem Nadelöhr Hamburg kraust es mir allerdings etwas. Das ist unberechenbar. Obwohl die Baustelle nun wirklich weit vorangeschritten und gut ausgebaut ist. Nur selten habe ich hier noch Stau.
Aber auch hier hat sich meine Befürchtung nicht bestätigt. Sehr viele Autos, aber kein Stau. Der fließende Verkehr ist wieder einmal mehr gut durch Hamburg durch gelaufen.
Danach lief es ohne jeglichem Stau und sonstigen Behinderungen.
Nun heißt es also, Kilometer für Kilometer der bevorstehenden Reise zu absolvieren und meinem Ziel Stück für Stück näher kommen. Die Zeit vergeht angenehm mit den unterschiedlichsten Podcasts in den Lautsprechern. Ich hörte einmal mehr mein persönliches HumanDesign, unterschiedliche Versionen über Vegane Ernährung und einige interessante Links die mir meine Liebste geschickt hat.
Und so verflog die Zeit wie im Flug und draußen wurde es immer dunkler und dunkler, während ich meinen Tempomat auf eine ordentliche Reisegeschwindigkeit eingestellt habe und Lichter in der Dunkelheit an mir vorbei geflogen sind. Der Mond begleitete mich hell am Himmel, die Sitzheizung machte es mir angenehm warm und die Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis stimmten mich zufrieden.
Angekommen, Nachtlager eingerichtet, versucht zu schlafen – eine gruselige Nacht. Kalt, mega unbequem, kurz!!!
Nach ersten Gesprächen und das Besichtigen der MAschine, geht es also auf zur Probefahrt. Meine ultimative Pinkelpause, Sound des Motors hören, mal alle Ecken und Kanten aschauen,
Uuuups, den Motor ausgemacht und nichts ging mehr. Es hörte sich an als ob die Batterie leer wäre. Erste Zweifel machen sich breit. Die Vernunft meldet sich, das BAuchgefühl auch.
Also, ein Anruf bei dem Verkäufer, der sofort kam und dsa Motorrad überbrückte. Schon lief sie wieder. Ein Beweis für mich, dass es tatsächlich nur die Batterie ist.
Nun läuft sie wieder und die Strecke meiner Probefahrt ist wunderschön. Wenn auch höchste Vorsicht geboten ist, da ich erstens nach so langer fehlender Fahrpraxis erst wieder routiniert werden muss, und weil es nass, kalt und durch die herumliegenden Herbstblätter rutschig ist. Zudem kenne ich das Motorrad nicht und 150 PS wollen in Zaum gehalten werden.
Nach ein paar Tipps wie ich die Probefahrt in einer schönen Runde beenden konnte, fuhr ich also nach den Empfehlungen weiter auf diesen wirklcih wunderschönen Landstraßen in der noch schöneren herbstlichen Landschaft.
Nach ein paar Kilometern sollte ich dann auch schon rechts abbiegen um dann einpaar Kilometer weiter wieder bei ihm vor der Haustüre zu stehen.
Also fuhr ich in dieser herrlcihen Landschaft mit diesem atemberaubenden Himmel weiter und genoss die Freiheit und dieses unbeschreibliche gefühl auf dem Motorrad und diese unfassbare Power im rechten handgelenk.
Irgendwann wunderte ich mcih, dass es zielmlicuh weit ist und ich doch schon längst hätte wieder diort sein müssen. Mein Bauchgefühl sagte mir, ….. also mal liebe stehen bleiben und auf die Navi schauen. Mittlerweile ich mihc uach echt kalt geworden. Unvernünftigerweise keine Handschuhe und eine leichte Jacke. Auf so eine lange Probefahrt war ich in keinster Weise eingestellt. Voller Erschrecken sagte mir die Navi, ich hätte vor 12 km ein weiteres mal rechts abbiegen müssen, dass hat mir der Verkäufer nicht gesagt.
Der neue Helm macht sich hervorragend auf seiner Jungfernfahrt. Leise, winddicht, sitzt gut und lässt sich sehr angenehm tragen.
Lipsum absurdum 😀
Lipsum absurdum 😀
Lipsum absurdum 😀
Lipsum absurdum 😀
Lipsum absurdum 😀